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PPP-PROJEKTE

Ihr Ansprechpartner

Radoslaw Czajkowski, Lic.
PPP - Public Private Partnerships
Tel.: +591-2-2795151
Fax: +591-2-2790477
ppp(at)ahkbol.com

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PPP-Projekte

Public Private Partnership (PPP)

 

Projekte, die wirtschaftliche und entwicklungspolitische Ziele vereinen

 

Die Armutsbekämpfung stellt eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dar und ist deshalb auch das wichtigste Ziel der Internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Der Kampf gegen die Armut ist jedoch nicht mehr ausschließlich Aufgabe der Entwicklungszusammenarbeit, sondern ist nur in enger Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft möglich, die Motor für die wirtschaftliche Entwicklung und für die Schaffung von Arbeitsplätzen ist.

 

In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass sich die Ziele der Privatwirtschaft durchaus mit den Zielen der Entwicklungszusammenarbeit vereinbaren lassen. Aus diesem Grund schuf das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Jahr 1999 das Programm ?Public Private Partnership? (PPP). Im Rahmen dieses Programms arbeitet das BMZ zusammen mit Entwicklungsbanken und ?organisationen wie GTZ, DED, SEQUA, InWent, KfW und DEG, welche die Durchführung von PPP-Projekten durch technische Assistenz und Ko-Finanzierung unterstützen.

 

Was ist PPP?

Public Private Partnerships (PPP) sind Entwicklungspartnerschaften, d.h. Projekte, die in Zusammenarbeit zwischen dem privaten Sektor und der Deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) geplant und durchgeführt werden. PPP-Projekte erzeugen wirtschaftlichen Nutzen und tragen zudem in hohem Maße zur Armutsbekämpfung sowie zur sozialen und ökologischen Entwicklung eines Landes bei. Auf diese Weise kann eine Win-Win-Situation zwischen den Zielen der Privatwirtschaft und der Entwicklungszusammenarbeit geschaffen werden.

 

Der PPP-Ansatz sieht den privaten Sektor als einen wichtigen Stakeholder innerhalb des Entwicklungsprozesses. Aus diesem Grund werden Initiativen, die zur Verringerung der Armut beitragen, mit bis zu 50% der Projektkosten durch Mittel der Deutschen EZ ko-finanziert. Neben den wirtschaftlichen Vorteilen kann der private Partner durch seinen Beitrag zur Bekämpfung der Armut und zur nachhaltigen Entwicklung sein nationales und internationales Ansehen steigern. PPP-Projekte sind eng mit dem Konzept der Corporate Social Responsibility (CSR) verbunden, da beide Ansätze darauf ausgelegt sind, einen Mehrwert für die nachhaltige Entwicklung eines Landes zu schaffen. Der Anspruch an den privaten Sektor, nachhaltig und entwicklungspolitisch verantwortungsvoll zu handeln, eröffnet Möglichkeiten für CSR-Initiativen, die wiederum in PPP-Projekte eingebunden werden können.

 

PPP in Bolivien

Die Deutsch-Bolivianische Industrie- und Handelskammer (AHK Bolivien), der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) und die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) unterzeichneten am 20. November 2006 einen Kooperationsvertrag für das Programm Public Private Partnership (PPP). Damit soll die Realisierung dieser entwicklungspolitisch sinnvoller und betriebswirtschaftlich rentabler Projekte zu Gunsten der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Boliviens vorangetrieben werden. AHK, DED und GTZ in Bolivien übernehmen mit dieser Vereinbarung eine Vorreiterrolle in der Region.

 

Die Vereinbarung zwischen den Organisationen erlaubt es, die jeweiligen Vorteile der Institutionen zu nutzen und damit die Effektivität der entwicklungspolitischen Arbeit im Bereich PPP zu steigern. Die AHK Bolivien ist aufgrund ihrer Wirtschaftskontakte in Deutschland und Bolivien die Trägerorganisation für das Vorhaben. Im Rahmen der ?Entwicklungszusammenarbeit aus einem Guss?, der angestrebten intensiven Zusammenarbeit der deutschen Organisationen, sollen in gemeinsamer Arbeit die bestehenden PPP-Ansätze der Institutionen weiterentwickelt und künftige PPP-Vorhaben vorbereitet werden. Zudem sollen Erfahrungsaustausch und Kommunikation zwischen VertreterInnen der EZ-Institutionen, Kammern und Verbänden, Unternehmen, internationalen Organisationen und NROs, die mit der Privatwirtschaft zusammenarbeiten, gefördert werden. AHK, DED und GTZ geben aufgrund ihrer institutionellen Erfahrung und ihres Know-hows wichtige Inputs für die Konzeption und Umsetzung von Projekten.

 

 

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